‘Zahnartzt’
Kronen
Eine Krone ist nötig, wenn der aus dem Zahnfleisch herausragenden Anteil des Zahnes so geschädigt ist, dass er mit anderen zahnärtzlichen Methoden ( ästhetische Füllung, inlay) nicht mehr wiederherstellbar ist.
Die künstliche Zahnkrone ist eigenlich eine „Kappe”, die vom Zahnartzt über den geschädigten Zahn gesetzt wird. Der hergestellte Zahnteil, die Kappe sieht wie eine natürliche Krone aus, passt sich dem verbleibenen Restzahn perfekt an und stärkt ihn. Die Krone schützt den Zahn vor Bruch und bewahrt seine Farbe.
Wie läft die Einsetzung einer Krone ab?
Die Krone ist das letzte Glied in einer langen Kette von Behandlungen: erst muss alles saniert werden, dann kommt die Krone
Alte und defekte Füllungen müssen entfernt, kariöse stellen saniert werden. Unter einer Krone dürfen keine alte Amalganreste oder Karies bleiben. Der Zahnarzt kontrolliert wurzelbehandelte Zähne, prüft ob sich an der Wurzel eventuell ein Granulom befindet (Entzündungsgewebe um die Wurzelspitze) Man muss klären, ob der Kieferknochen noch gesund ist oder schon abgebaut hat. Ein Röntgenbild ist hier vorgeschrieben. Auch krankes Zahnfleisch und Zahnhalteapparat müssen vor jeder Krone saniert werden.
In manchen Fällen muss man sich der Patient einer Wurzelkanalbehandlung vor der Einsetzung der Krone unterziehen. Wenn jemand nach der Wurzelkanalbehandlung eine Krone bekommt und der alte Zahn in schlechtem Zustand ist, um die Krone zu stützen, bringt der Zahnartzt einen Stiftaufbau in den Wurzelkanal ein. Dies ist die letzte Möglichkeit, bevor der Zahn ganz verloren ist.
Falls der Patient keine Stiftzahnkrone braucht, schleift der Zahnartzt den Zahn kegelförmig ab. Er nimmt einen Abdruck von der Form des bestimmten Zahnes und auch vom diesem Zahn gegenüber sitzenden Kiefer, um einen perfekt angepassten Biss zu bekommen. Das Abdruckmaterial härtet in ein paar Minuten und kann danach aus dem Mund herausgenommen werden. Solange die Krone durch den Zahntechniker im Labor hergestellt wird, braucht der Patient nicht ohne Zähne zu bleiben. Er bekommt vorübergehend eine Krone aus Kunststoff. Diese sind aber nur für kurze Weile tragbar.
Wieviel Zeit nimmt die Behandlung normalerweise in Anspruch?
Im optimalen Fall braucht man 5 Werktage, bis die Krone fertig in den Kiefer eingesetzt wird. Der Patient braucht uns mindestens zweimal oder dreimal aufzusuchen.
Das erste Mal bleibt der Patient am längesten. Bei der ersten Sitzung werden die Vorbereitungsarbeiten wie z.Bp Entfernung alter Krone oder Brücke, Zahnschliff…. vollbracht. Danach erfolgt die Anfertigung des Abdruckes, die Festlegung der Farbe, die Herstellung und die Verankerung des Provisoriums.
Bei den nächsten ein oder zwei Sitzungen prüft der Zahnartzt zusammen mit dem Patienten ob die Form und die Farbe der entgültigen Krone den Erwartungen entspricht. Falls die Beiden mit dem Ergebnis zufrieden sind, wird die Krone fest einzementiert.
Wie schmerzhaft ist die Vorbereitung für die Überkronung?
Dank unserer Aufmerksamkeit und der örtlichen Betaubung ist die Vorbereitung für die Überkronung nicht schmerzhaft. Falls sich im Zahn kein Nerv mehr befindet und die Wurzelbehandlung oder die Einsetzung der Stiftkrone schon durchgeführt ist, ist keine örtliche Beteubung notwendig.
Woraus werden die Kronen gemacht?
Die künstlichen Kronen können aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden.
Was muss ich für eine langjährige Haltbarkeit meiner Krone tun?
Eine Krone kann in der Regel von 10 bis 15 Jahre halten. Um eine langjährige Haltbarkeit ihrer Krone zu sichern, sollten Sie die Anweisung Ihres Zahnartzt im Zusammenhang mit der guten Mundhygiene unbedingt vor Auge halten. Auf der Oberfläche des Porzellans kann sich auch Zahnbelag und Zahnstein bilden und diese können genau wie bei natürlichen Zähnen zu verschiedenen Zahnkrankheiten führen.





